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Fragenübersicht Fühlst Du Dich nur so richtig wohl, wenn Du von Regeln, Plänen, Anweisungen, Leitfäden und Listen umgeben bist?
1 - 11 / 11 Meinungen
28.10.2021 00:48 Uhr
Na, so weit würde ich nicht gehen. Aber ich mag Ordnung und systematisches Arbeiten. Und ich mag es gerne, Listen zu erstellen.
Erfüllung und Glück finde ich darin - und beim Arbeiten insgesamt - aber nicht.
28.10.2021 00:58 Uhr
Nein, eigentlich bin ich eher ein Jünger des Chaos. Aber ich mag es, wenn ihr Regeln und Ordnung habt, die ich stören kann.
28.10.2021 01:59 Uhr
Jeder Mensch braucht gewisse Strukturen, aber mancher mag es wohl auch übertreiben.

Solche sind dann zu bedauern ebenso wie solche, die böswillig zu hinterfragen versuchen, was zur Mentalität des Deutschen dazu gehört und der trotzdem in der Lage ist,sich immer wieder an die Leichtigkeit des Seins zu erinnern und einfach genießt....wohlgemerkt im realen Leben,denn bei d2d geht man dann wohl eher auf 'ne Spielwiese.




28.10.2021 06:06 Uhr
Zitat:
Jeder Mensch braucht gewisse Strukturen, aber mancher mag es wohl auch übertreiben.


Menschen sind nun mal unterschiedlich gestrickt. Wir haben ja schließlich die große Vielfalt vom freien virtuosen Beherrscher des Chaos bis hin zum Monk, den bereits ein schief stehender Beistelltisch in den Wahnsinn treiben kann.

Zitat:
Solche sind dann zu bedauern ebenso wie solche, die böswillig zu hinterfragen versuchen, was zur Mentalität des Deutschen dazu gehört


Wieso bedauern? Vielleicht hilft auch einfach die Akzeptanz, dass es eben Unterschiede in der Bewältigung des Alltags und der Arbeit gibt. Wer sind wir, dass wir immer sofort die "Gut-Kästchen" und die "Bedauernswert (=schlecht)-Kästchen" hervorkramen?
28.10.2021 09:12 Uhr
Nein, überhaupt nicht. Im Beruf begleitet mich das von Anfang an - und ich hasse es seit dem ersten Tag. Daher habe ich in vielen Bereichen schnell eigene "Anweisungen" entwickelt, die Eigenverantwortung und Chaos verbinden.

Leider kommen aber insbesondere viele "Untergebene" nicht damit klar, wenn man von ihnen eigenständiges Denken erwartet. Da versuche ich meine Leute zu erziehen. Mein Standardsatz lautet daher "Soll ich dir einen Dienstplan machen, wann du atmen darfst?".
28.10.2021 09:46 Uhr
Ich mag so ein Zeug nicht und in der Arbeitswelt spaltet sich das auch bei uns in 2 Lager: man hat tatsächlich Leute eingestellt, die für alles und jedes eine Arbeitsanweisung brauchen und die anderen machen das- im Rahmen dessen, was z.B. das Versicherungsvertragsgesetz hergibt- lieber Freestyle. Will sagen: ich kann natürlich nicht eine Kündigung mit Monatsfrist bestätigen, wenn das VVG 3 Monate vorsieht. Aber ansonsten bin ich großer Freund davon, selbst zu entscheiden, wie ich meine Arbeit mache. Und wer meint, dass ich deshalb einen Fehler gemacht hätte, der kann ihn gerne finden, behalten und rahmen.
28.10.2021 11:16 Uhr
Nein, ich hasse solches Zeug!

Ich habe ohnehin Schwierigkeiten, mich über Anordnungen und Gesetze hinwegzusetzen - mit überbordender Bürokratie kann ich darum nur schlecht umgehen. Je mehr man vorzuschreiben versucht, desto schwieriger fällt es mir zu arbeiten. Insbesondere wenn sich zwei Anordnungen widersprechen drohe ich handlungsunfähig zu werden (bis geklärt ist, welche Vorrang hat).

Am besten komme ich zurecht, wenn man mir nur sagt, welches Ergebnis man erwartet und ich meine Arbeit frei auf das erwünschte Ergebnis ausrichten kann.
28.10.2021 11:33 Uhr
Zitat:
was zur Mentalität des Deutschen dazu gehört

Was ist das für eine Mentalität?
Unfähigkeit zum Selbstdenken?
Obrigkeitshörigkeit?

Keine Ahnung was das für Deutsche sein sollen?
Vllt ist das ja auch regional unterschiedlich. Wo ich herkomme betrachtet man derartiges bestenfalls als Empfehlung.

Und so gehts mir auch. Je weniger Regularien umso besser und effizienter das Ergebnis.
28.10.2021 20:21 Uhr
Bäh, nein. Ich kann das nicht ab.
28.10.2021 20:21 Uhr
Nein, überhaupt nicht. Ich finde das unerträglich. Meiner Meinung nach ist das was für Menschen, die zu dumm sind, ihre Arbeit ohne Listen sorgfältig und reflektiert zu erledigen. Nimmt leider immer mehr überhand...

Zitat:
was zur Mentalität des Deutschen dazu gehört


Das gehört(e) deswegen dazu, weil Soldaten für den Krieg unbedingt Gehorsam sein mussten; auf andere Weise wird nämlich kaum einer freiwillig zum Kanonenfutter.
Diese Eigenschaft ist auch absolut verzichtbar.
29.10.2021 22:39 Uhr
Generell neige ich eher zum Chaos, aber es kommt auch darauf an. Ich bin bei einer Firma, die noch vor einigen Jahren ein Startup war, IT-Branche. Damals, wenn man was programmieren sollte, hat man sich einfach hingesetzt und geschrieben, bis es fertig war. Da war aber unser Angebot viel übersichtlicher, Kunden gabs auch weniger. Wenn man's heute so machen würde, würden uns die unerledigten Aufgaben über den Kopf wachsen. Man muß planen, Zeiten einschätzen, Aufgaben priorisieren und ggf. verteilen, Deadlines festlegen. Manchmal dem Kunden sagen "machen wir Mitte 2022" bei einer 2-Tage-Aufgabe, die wir aber nicht eher dazwischen quetschen. Es dann aber auch einhalten. Und das alles nach festgelegten Regeln, die jeder in der Firma gleich versteht.
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