Thema: @Union unterstützt ÖVP-StandpunktNeuer Beitrag
Von: Klingeling Das Volk 29.06.2025 23:57 Uhr
@Union unterstützt ÖVP-Standpunkt und kritisiert SPÖ-NEOS-Vorschlag

Die Internetunion steht hinter der Haltung der ÖVP, wie sie Generalsekretär Nico Marchetti in einem Interview mit dem KURIER dargelegt hat. Viele Ansätze und Forderungen zum Thema Geschlechtsidentität und Geschlechtsausdruck beruhen nicht auf wissenschaftlicher Evidenz, sondern werden von ideologischen Überzeugungen angetrieben und sind oft unausgereift. Die Internetunion sieht hierin eine Abkehr von rationalen Grundsätzen und plädiert für eine Rückbesinnung auf eine faktenbasierte Diskussion.

„Was die Frage des Geschlechtsausdrucks bzw. der Geschlechtsidentität angeht, sind wir als ÖVP sehr zurückhaltend. Vieles, was hier an Ideen und Forderungen kursiert, ist nicht wissenschaftlich oder evidenzbasiert, sondern allein ideologisch getrieben und vor allem: nicht zu Ende gedacht",

– Nico Marchetti, ÖVP-Generalsekretär im KURIER, 24.06.2024
Quelle: KURIER-Artikel vom 24.06.2024

Klingeling, ein aktives Mitglied der Internetunion, übt scharfe Kritik am Gesetzesvorschlag von SPÖ und NEOS zum sogenannten „Konversionsmaßnahmen-Schutz-Gesetz“. Dieser Entwurf überschreitet den legitimen Schutz vor Zwangstherapien für homosexuelle Personen bei Weitem.

Nach dem Vorschlag könnten bei Minderjährigen, die sich als transgender fühlen und eine Geschlechtsangleichung anstreben, bereits kritische Nachfragen als strafbare „Konversionsmaßnahme“ gewertet werden. Ärzten, Therapeuten, Seelsorgern und Eltern drohen bei offenen, ergebnisneutralen Gesprächen Geldbußen von bis zu 30.000 Euro oder Haftstrafen von einem Jahr. Eltern könnten zudem ihr Sorgerecht verlieren.

„Viele dieser sogenannten fortschrittlichen Konzepte haben keinerlei wissenschaftliche Basis“, betont Klingeling. „Man muss sich fragen, ob SPÖ und NEOS mit solchen Vorschlägen die Familie entmachten oder sogar aus der Verantwortung drängen wollen. Wir brauchen dringend einen Diskurs, der auf Vernunft und soliden Fakten fußt.“

Die Internetunion appelliert an alle Beteiligten, einschließlich der Interessensvertreter für Transgender-Themen, zu einer sachlichen und wissenschaftlich fundierten Debatte zurückzukehren, um tragfähige Lösungen für die Gesellschaft zu entwickeln.