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Abgelaufene Abstimmungen
Von:  Widu Wildgeist  05.12.2021 03:03 Uhr
Wie würde eine stramm rechte, aber an das Grundgesetz gebundene Bundesregierung reagieren? (Fiktives Szenario)
Fiktives Szenario: Es zieht eine neue Seuche im Land ein, die bei guter ärztlicher Behandlung in "nur" 0,5-1% der Fälle zum Tode führt, vorwiegend ohnehin ältere Semester. Das Problem dabei: ca. 5-8% der Infizierten erleiden hospitalisierungspflichtige Verläufe. Die Verfügbarkeit eines Krankenbettes, evtl. auch eines Intensivbettes entscheidet darüber, ob diese niedrige Quote gehalten werden kann. Die Krankheit gilt als etwas ansteckender als die gewöhnliche Grippe. Ohne Eindämmungsmaßnahmen der Regierung ist es also für den Einzelnen unrealistisch, dem Erreger nicht innerhalb der nächsten Jahre zu "begegnen".
Ein Jahr nach Entdeckung des neuen Krankheitserregers findet die Wissenschaft heraus, dass ein Medikament, basierend auf einem Sud aus gekochtem Schweinefleisch die Wahrscheinlichkeit eines schweren oder kritischen Verlaufs ganz massiv senken kann. Erforderlich ist aber ein Inhaltsstoff des Schweinefleischs, der in keinem anderen Tier vorkommt und auch nicht synthetisiert werden kann. Weitere Inhaltsstoffe des Suds sind durchaus nicht ungefährlich, sorgen aber für deutlich weniger Nebenwirkungen als die Infektion, schwere Schäden durch das Präparat kommen allerdings unstrittig hin und wieder vor. Die Infektiosität eines Infizierten wird durch die vorbeugende Einnahme des Präparats reduziert, aber nicht beseitigt.

Epidemiologisch ergeben sich die folgenden Alternativen: 1. Massive Interventionen des öffentlichen Lebens zur Eindämmung der Infektionen. 2. Durchinfektion der ungeschützten Bevölkerung unter zweifelsfrei vorprogrammiertem Kollaps des Medizinsystems. 3. Massive Steigerung, der durch das Schweinefleisch-Medikament vor-immunisierten Bevölkerungsteile. Oder ein Mix aus den Alternativen.

Nach etwa einem halben Jahr stellt sich heraus, dass die Intensivstationen weit überproportional stark durch fromme Muslime und zu einem gewissen Grad durch Hardcore-Vegetarier beansprucht werden. Die Belastung ist so gravierend, dass beispielsweise Krebsoperationen verschoben werden müssen, wodurch deren Überlebensrate sinkt.
Der Sprecher der Salafisten, Pierre Vogel weist jede Schuld von sich und seiner Religionsgruppe und verweist auf eine Stellungnahme des emeritierten Kardiologen XY, wonach Schweinefleisch durch sein Cholesterin mit Verweis auf seriöse westliche Forschungsstudien, eigentlich erst besonders schlimme Verläufe der Krankheit hervorrufen würde und rät sowohl vom Präparat, als auch von der Vermeidung der seiner Ansicht nach harmlosen Krankheit durch Hygieneregeln ab. Ein einfacher Quellenabgleich ergibt, dass XY sämtliche relevanten Quellen lediglich falsch zitiert hat, was eigentlich jeder Mittelstufenschüler durch einfachen Quellenabgleich herausfinden könnte. Dennoch finden Demonstrationen gegen die "Plandemie" statt, XY gilt als unfehlbarer Gelehrter und ein nennenswerter Anteil der Demonstranten (wenngleich nicht der vollständige Anteil) entfällt auf radikale Muslime. Sie fordern ein freies Durchlaufen der Seuche, lehnen aber für sich einen Verzicht auf ressourcenintensive Krankenhausbehandlungen, sowie eine Schlechterstellung bei der Priorisierung schwerer Krankheitsverläufe ab. Stattdessen wird darauf bestanden, dass muslimische Kranke als Notfälle den Krebspatienten vorzuziehen seien. Redner muslimischer Gruppen bezeichnen sowohl die Eindämmung der Krankheit durch Interventionen, wie auch das Vorsorgepräparat als Teil eines gegen den Islam gerichteten Verschwörung aller Ungläubigen gegen ihre Religion und sehen sich als "neue Juden" eines faschistischen Deutschlands.

Die Demonstranten berufen sich dabei auch auf Nachrichten des deutschsprachigen Fernsehsenders "Der heutige Islam", das den Nutzen des Präparates, sowie von Hygieneregeln leugnet. Der Scheich, dem der Sender gehört, verhängte allerdings über sein eigenes Land teils sehr scharfe Hygieneregeln, verfolgt die arabischen Übersetzungen seiner eigenen deutschsprachigen Nachrichten unter Androhung dreijähriger Haftstrafen als "Verbreitung gefährlicher Fakenews" und verkündet auf arabisch, dass die dummen Ungläubigen es nie hinbekommen werden, die Epidemie in den Griff zu bekommen. Sie würden nämlich Schädlinge der Gemeinschaft zu nachsichtig behandeln; schon bald würden die Krankenhäuser Deutschlands überlaufen. Daher brauche Arabien einen Scheich wie ihn. Im arabischen Heimatland des Scheichs müssen bestimmte Berufsgruppen ein Eigenprodukt des Landes unter Aufsicht schlucken, das ebenfalls Schweinefleisch enthält, aber weniger streng auf seine anderen Inhaltsstoffe überprüft wurde. Pierre Vogel brüstet sich mit guten Kontakten zu jenem Scheich und betont, dass die guten Beziehungen zum mächtigen Scheich doch im deutschen Interesse seien. Das arabische Heimatland des Senders wird von vielen muslimischen Predigern regelmäßig als Vorbild gepriesen. Die dortigen Infektionsregeln, bei denen sich äußerste Strenge und verwaltungstechnischer Dilettantismus bei der Umsetzung regelmäßig abwechseln, werden unterschlagen. Das arabische Land selbst beklagt immer wieder überlaufende Krankenhäuser und steht im Ruf, seine durchaus hohe Zahl an Epidemietoten nach unten getürkt zu haben. Schweinefleisch zu medizinischen Zwecken gilt im Land des Scheichs gemäß einer Fatwa wegen der Schwere der abgewehrten Krankheit als religiös unbedenklich. Die deutschsprachige Ausgabe verkündet das Höllenfeuer für jeden, der sich mit Schweinefleisch gegen die "normalen Widrigkeiten des Lebens" (gemeint ist die Seuche) schützen möchte.

Christliche Krebspatienten schreiben Petitionen an die deutsche Regierung, warum sie mit ihren Überlebenschancen für die Glaubensüberzeugung der Moslems bezahlen sollen. Währenddessen warnen Geschäftsleute vor Pleitewellen, wenn es allzu harte nicht-pharmazeutische Interventionen zur Eindämmung der Krankheit gibt. Auch einige erzkonservative Fachleute aus dem Lager der Regierungspartei geben zu bedenken, dass das Präparat durchaus Inhaltsstoffe enthält, die auch jenseits religiöser Überzeugungen gesundheitlich gefährlich sein können, allerdings weniger als die Krankheit. Einige dieser Fachleute, selbst vom äußerst rechten Lager favorisieren deshalb weiterhin die Eindämmung. Nicht zuletzt, weil auch Konsumenten des Schweinefleisch-Präparates schwere Verläufe erleiden können, wenngleich seltener. Die Langzeitschäden durch das Präparat sind soweit bekannt im Rahmen üblicher Impfungen, es gibt aber eine Furcht vor "unknown unknowns", da es auf einer etwa 20 Jahre alten, aber fast nur an Millionen Tieren verwendeten Technologie beruht. Eine Variante der Technologie wurde bereits vor 3 Jahren hunderttausendfach in Afrika an Menschen angewendet, ohne besondere Auffälligkeiten zu zeitigen. Allerdings ist diese Region nicht für die beste Erfassung von Arzneischäden bekannt. Ebenfalls gibt es Unklarheit über Langzeitschäden der Infektion, über die bisher wenig bekannt ist. Als sicher gilt aber, dass das Präparat die Folgeschäden der Infektion in jedem Fall abmildert, allerdings in unbekanntem Ausmaß, das auch sehr klein sein könnte. Auch daher plädieren einige sogar islamkritische Fachleute für die radikale Eindämmung der Seuche durch nicht-pharmazeutische Maßnahmen.

In zivilisierten Ländern unstrittig ist, dass das Präparat eine schützende Wirkung hat, allerdings eine deutlich geringere, als ursprünglich erhofft. Diskutiert werden in der Presse weitgehende Einschränkungen des öffentlichen Lebens, aber auch die Ausübung von deutlichem Druck zur Einnahme des Präparates (bis hin zur gesetzlichen Einnahmepflicht), teilweise mit deutlichem Verweis darauf, dass man damit vor allem überzeugte Muslime und ein paar radikale Vegetarier trifft. Nebst einer kleineren Gruppe von anderen Leuten (darunter auch Fans von gebratenem Schnitzel, die sonst als Fanclub der Regierung gelten), die dem Präparat allgemein misstrauen und als "Kollateralschaden" gelten.
 Sie würde natürlich den Wunsch der Muslime respektieren, akute Krankheitsverläufe den Krebspatienten vorziehen und betonen, dass der Konsum von Schweinefleischpräparaten Privatsache sein muss.0,0%  (0)
 Sie würde alle Menschen verpflichten, das Präparat zu schlucken und wem es nicht passt, kann ja in ein islamisches oder veganes Land gehen.7,7%  (1)
 Sie würde Konstruktionen suchen, unter denen keine Krebs-OPs mehr verschoben werden, selbst wenn dadurch mehr schwere Verläufe sterben.0,0%  (0)
 Sie würde eine Konstruktion versuchen, nach der Patienten, die durch den Verzicht auf das Präparat (also zum großen Teil Muslime) einen schweren Verlauf erhalten, im Zweifel triagiert werden.0,0%  (0)
 Die Regierung würde nicht-pharmazeutische Interventionen verstärken - auch bei volkswirtschaftlichen Einbußen - um die Krankenhäuser zu entlasten, damit jeder seiner inneren Stimme folgen kann.0,0%  (0)
 Sie würde die Anführer der Islamisten "hintenrum" mit noch mehr Geld ausrüsten, damit sich möglichst viele Muslime anstecken, vorher eine Präparatskampagne mit klar islamkritischen Untertönen fahren und es dann auf eine Triage ankommen lassen, bei der es mitentscheidend ist, ob jemand sich durch das Präparat geschützt hat. Der Scheich bekommt seine Bilder vom schlechten deutschen Seuchenschutz, der in seinem Land viel besser ist. Die Regierung wird eine Anzahl Muslime los, die sie eigentlich nicht mag und wegen dem Grundgesetz nicht anders loswerden kann. Win-Win.0,0%  (0)
 Sie würde die Verwendung des Schweinefleischpräparates verbindlich machen, die muslimischen Prediger, die zu seiner Verweigerung aufrufen, allerdings heimlich unterstützen, so eine Radikalisierung der Muslime fördern und wenn es knallt sagen "So ist halt der Islam", um anti-islamische Gesetze begründen zu können. 0,0%  (0)
 Der Regierung wären die Grundrechte heilig, daher würde man die Grundrechte niemals einschränken, um eine Krankheit einzudämmen. Wenn die Kliniken volllaufen, würde sie die religiösen Überzeugungen der Muslime gegen das Präparat aus Herzenstiefe respektieren und weder weltanschaulichen Druck zur teil-Immunisierung ausüben, noch irgendwie, durch Konstruktionen oder offen Einfluss auf die Priorisierung der Krankenhäuser nehmen. Die Meinungsfreiheit Pierre Vogels wäre ihr natürlich heilig und es würde keine Löschung seiner Videos aus dem Internet geben.7,7%  (1)
 Sie würde nach bestem Wissen und Gewissen das Präparat anbieten und die Ausbreitung der Seuche mit moderaten Maßnahmen zeitgleich abfedern, damit die Gesundheit und die Ökonomie aller bestmöglich geschützt sind. Außerdem startet sie eine objektive Berichterstattung, bei der versucht wird, auch fromme Muslime für den Gesundheitsschutz zu werben und so auch ohne besonderen Zwang Leute zur Gesunderhaltung zu bringen, von denen sie nie im Leben gewählt werden wird.23,1%  (3)
 Sie würde ein Ersatzpräparat auf Bimbes-Basis entwickeln.61,5%  (8)
 
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Von:  .Malfoy  04.12.2021 10:20 Uhr
Evangelikaler Prediger und Impfgegner Lamb stirbt an Covid-19. Ein deutlicher Fingerzeig Gottes?
Immer wieder sprach sich Marcus Lamb gegen die Corona-Impfung aus. In seinem Fernsehsender kamen Impfgegner und Verschwörungstheoretiker zu Wort. Nun ist der US-Prediger nach einer Covid-Erkrankung gestorben.Der US-amerikanische Fernsehprediger Marcus Lamb ist tot. Er starb bereits am vergangenen Dienstag im Alter von 64 Jahren. Lamb ist Gründer des im Bundesstaat Texas ansässigen evangelikalen Senders "Daystar Television Network" und galt als überzeugter Impfgegner. Er wurde 64 Jahre alt.

Lamb empfahl seinen Zuschauern, statt einer Impfung zu beten. In einer Sendung Anfang des Jahres bezeichnete der Evangelist die Vakzine als "experimentelle Injektionen", die "gefährlich" seien. Menschen würden durch die Impfungen sterben oder neurologische Schäden davontragen. Unter weißen US-Evangelikalen ist die Quote der Impfverweigerer deutlich höher als in anderen religiösen Gemeinschaften.

https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/marcus-lamb-priester-usa-corona-gestorben-101.html
 Ein mehr als deutlicher Fingerzeig Gottes.8,3%  (1)
 Ein Hinweis Gottes. Der aber von seinem Bodenpersonal wohl nicht beachtet werden wird.0,0%  (0)
 Gott hat damit nichts zu tun. Das ist Satan, immer wieder Satan.0,0%  (0)
 Wir haben es hier mit rein naturwissenschaftlichen Zusammenhängen zu tun.41,7%  (5)
 Lasset uns beten.8,3%  (1)
 Diskussion.8,3%  (1)
 Bimbes.33,3%  (4)
 
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Von:  .Malfoy  02.12.2021 11:14 Uhr
Ist Richard David Precht ein Erbaulichkeitsphilosoph für das so genannte "breite Publikum"?
In Buchhandlungen von Städten provinzielleren Zuschnittes beinhaltet die Abteilung "Philosophie" im Regal meist eine Kollektion von Büchern, bei denen Philosophie als eine Art Ratgeberliteratur für alle Lebenslagen unter die Leute gebracht wird. Sekundäre Weisheiten werden dabei auf popularisierte und abgegriffene Art und Weise und meist losgelöst aus den ursprünglichen Kontexten bedeutenderer Werke herausgelöst und mundgerecht aufbereitet. Meist teilt sich das Angebot derartiger Regale seinen Platz außerdem noch mit religiöser, christlicher oder tendentiell esoterischer Erbaulichkeitsliteratur, in welcher unter anderem der Dalai Lama, der Papst oder Margot Käsmann ihre Mitteilungen verlautbaren. In genau solchen Regalen findet sich dann auch der Philosoph Richard David Precht, der Bescheidwisser und Vielschreiber, der nach eigenem Bekunden nicht weiß, wer er ist und der falls er es doch wüßte, sich über seine eigene Anzahl im Unklaren ist...
 Precht ist noch nicht einmal das.13,6%  (3)
 Precht ist im Umfragetitel ganz gut charakterisiert.13,6%  (3)
 Precht ist weitaus komplexer, als ihm hier bösartig unterstellt wird.9,1%  (2)
 Ich kann und möchte mich nicht dazu äußern.13,6%  (3)
 Diskussion.18,2%  (4)
 Bimbes.31,8%  (7)
 
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Von:  Kreuzeiche  27.11.2021 22:45 Uhr
Mal angenommen. Dir würde das ewige Leben durch regelmäßige Reinkarnation versprochen. Würdest Du das Anbebot anehmen?
Mal angenommen, Du würdest irgendwo auf der Welt neu geboren. Würdest Du das Angebot annehmen?
 Ja25,0%  (4)
 Nein25,0%  (4)
 Ixh weiß nicht so recht.18,8%  (3)
 Diskussion12,5%  (2)
 Bimbes18,8%  (3)
 
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Von:  Bilch[booster]  24.11.2021 20:09 Uhr
Wenn jemand eine 6 sieht, und jemand anderes eine 9, kann es dann sein dass beide Recht haben?
Die grüne Frau Baerbock hat gerade diese mathematisch gewagte Parabel verkündet.
 Gewiss!50,0%  (7)
 Vielleicht...0,0%  (0)
 Nein, unmöglich.7,1%  (1)
 Da gibt es bestimmt so ein abgefahrenes mathematisches Husarenstück, mit dem man die Wahrheit dieser Aussage beweisen kann.7,1%  (1)
 andere Antwort / Diskussion14,3%  (2)
 keine Antwort / keine Diskussion / Bimbes21,4%  (3)
 
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